Beratung für Angehörige Suchtkranker - Psychotherapie Kassel

Beratung für Angehörige suchtkranker oder suchtgefährdeter Menschen

Sucht ist eine Erkrankung, die nicht nur den Betroffenen, sondern auch sein näheres Umfeld schädigt. Angehörige von süchtigen oder suchtgefährdeten Menschen fühlen sich oftmals hilflos, ohnmächtig und verantwortlich. Sie möchten dem nahe stehenden Menschen helfen, wissen aber nicht wie. Es können Gefühle wie Schuld, Verzweiflung und manchmal auch Wut entstehen. Gelegentlich dreht sich das eigene Denken und Handeln nur noch um den Betroffenen und sein Suchtproblem.

Diese Belastungssituation kann bei den Angehörigen selbst zu seelischem Leid und gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig Rat und Hilfe im Umgang mit dem Suchtkranken oder suchtgefährdeten Menschen, aber auch im Umgang mit sich selbst zu suchen.

Oftmals sind es die Angehörigen, die als erste versuchen auf den Betroffenen einzuwirken, ihn dazu zu bewegen, etwas gegen seinen Suchtmittelkonsum zu unternehmen. Manchmal wird das Konsumverhalten jedoch auch - teils unbeabsichtigt, teils bewusst - unterstützt. Um Familie, Partnerschaft und die Lebensumstände so gut wie möglich aufrechtzuerhalten, bemühen sich viele Angehörige, jegliche Unannehmlichkeiten für den Suchtmittelkonsumenten abzuwenden: 

So meldet beispielsweise die Ehefrau den betrunkenen Ehemann bei der Arbeit krank; Verabredungen werden aufgrund des Rauschzustandes eines Familienmitgliedes mit Ausreden abgesagt, süchtige Verhaltensweisen werden bagatellisiert oder der Drogenkonsum wird unterstützt, indem dem Kind Geld gegeben wird, obwohl bekannt ist, dass es in Drogen investiert wird.  

Diese Verhaltensweisen verdeutlichen die Not und die scheinbare Ausweglosigkeit, in der sich viele Angehörige befinden. Eines verändert das Verhalten jedoch selten: die Motivation des Angehörigen etwas an seinem Konsumverhalten zu verändern.

Wahrscheinlicher ist, dass man sich mehr und mehr in die Abhängigkeit des Angehörigen hinein begibt und somit ein eigenes Krankheitsbild entwickeln kann: man spricht von dem Begriff der "Co-Abhängigkeit".

 

Nicht entscheidend ist hierbei die Art der Suchterkrankung, die man in stoffgebunden und nicht-stoffgebunden unterteilt: Stoffgebunden ist eine Sucht dann, wenn sie an eine Substanz wie zum Beispiel Alkohol, Drogen, Medikamente, aber auch Essen gebunden ist. Häufig führt das Absetzen des Suchtstoffes zu körperlichen Entzugserscheinungen. Stoffungebundene Süchte sind Verhaltensweisen, die süchtig machen können, wie zum Beispiel Computerspiel, Glücksspiel oder auch Einkaufen. Bei beiden Suchtvarianten entwickelt das Gehirn eine psychische Abhäbgigkeit.    

 

 


Beratung für Angehörige Suchtkranker - Psychotherapie Kassel

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3,4 Millionen alkoholabhängige und suchtgefährdete Menschen leben in Deutschland. Mindestens doppelt so viele Angehörige leiden unter der Situation.

Schätzungen der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)

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